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Diesmal: Bernd Wachtmeister aus Leverkusen (DE) |
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| Erzählen Sie uns ein bisschen über sich!
Wo kommen Sie her? Was genau machen
Sie? Solche Sachen... |
Ich komme aus Leverkusen - eine kleine Nachbarstadt des "Millionendorfes" Köln - am Rhein.
Eine junge und moderne, leider etwas schmucklose Industriestadt, gelegen zwischen Bergischem Land und Rheinland.
Künstler zu werden war schon ein früher Kindheitswunsch(-traum). Bin dann aber später erst einmal Designer (Grafikdesign) geworden, um einen "handfesten" Beruf ausüben zu können.
Während meiner Studienzeit wurde der Mac (Apple-Computer) geboren.
Für die Arbeit mit diesem Computer war ich sofort Feuer und Flamme... ganz anders als meine Kommilitonen, die damals meinten, das wäre doch mehr etwas für Techniker denn für Künstler.
Nun gut, seit dieser Zeit arbeite ich digital. Ich mache zwar noch erste Zeichnungen mit Stift und Papier aber `die Farben mische ich später am Bildschirm an. |
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| Was war Ihre ausschlaggebende Begegnung
mit der Kunst? Was hat in Ihnen den Wunsch
geweckt, Künstler zu werden? |
Ich denke, es waren die ersten Zeichenstunden im Garten meiner Großeltern. Mein Großvater ein passionierter und erfolgreicher Konditormeister zeigte mir, wie man eine stilisierte Tulpe zeichnet.
Ein unvergessenes Erlebnis. Es hat sehr viel Freude und vor allem Ehrgeiz in mir geweckt.
Einige Jahre später kam die Begeisterung für Picasso, Klee, Hundertwasser und viele mehr... |
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| Bitte erzählen Sie uns etwas über Ihren kreativen Prozess. Wie erschaffen Sie Ihre Werke? |
Am Anfang steht die Zeichnung. Klein, schwarz auf weiß, aus dem Bauch heraus, emotional und ungezwungen. Dann kommt die Idee - oder zumindest der Ansatz einer Idee dazu - und mit ihr beginnt der digitale Arbeitsprozess. Nach dem Scannen folgt ausschließlich konzentrierte „Mausarbeit“. Die Zeichnung wird optimiert also geglättet, vielleicht proportional perfektioniert, modifiziert und oft wird hier auch noch viel experimentiert.
Während dieses "Vektorisierungs-Prozesses" suche ich schon die Bildaussage und sammle meine Gedanken zur Intention. Ich versuche mir meine Gefühlslage zur optischen Bildsituation klarzumachen. Was kommt hier gerade aus mir heraus? Was sehe ich und was fühle ich damit, dadurch?
Der nächste Schritt ist die Entwicklung eines passenden Umraumes also optimalen Bildhintergrundes für die "Hauptfigur(en)". Hier sind mir harmonische Farbklänge wichtig. Farben und Formen sollten einer sehenswerten Komposition zu Grunde liegen.
Dies ist wohl der zeitlich längste Abschnitt des Entstehungsprozesses, denn ich feile hier noch sehr lange und akribisch und es gibt oft auch mehrere gleichwertig gute Varianten und so muss ich Entscheidungen für oder dagegen treffen, was mir nicht immer leicht fällt.
Wenn ich dann nach oder während gelungener Gestaltungsarbeit noch einen passenden Bildtitel finde, bin ich rundum zufrieden. |
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| Gibt es ein Kunstwerk, das Ihnen besonders am Herzen liegt oder Sie sehr beeinflusst hat? |
| Ich glaube, was mich faszinierte, war mehr die künstlerische Handschrift also wiederkehrende Stilistik und prägnante individuelle Ausdrucksform verschiedener Künstler als bestimmte Einzelwerke. |
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| Haben Sie Lust uns mehr zu erzählen? Lieblingsbücher, -musiker, -künstler oder -webseiten? |
Eines meiner Lieblingsbücher ist „Die Kunst des Liebens“ von Erich Fromm. Ich bin allerdings keine große Bücher-Leseratte.
Musikalisch mag ich besonders melancholische Pop-/Rockmusik. Aktuell höre ich gerne `Coldplay´ und `Keane´. Aber da ist noch vieles, vieles mehr.
Drei meiner Lieblingskünstler habe ich bereits oben genannt. Es gibt viele Bildende Künstler, deren Arbeit ich schätze und bewundere. Aber um noch ein paar Namen zu nennen: Keith Haring, Niki de Saint Phalle, Joe Duffy/Charles S. Anderson (Graphikdesigner/USA), Phillipe Starck, (Designer)...und viele weitere Künstler, Designer und Bildhauer mehr.
Lieblingswebsites kann ich keine nennen. Hier verändern sich permanent Erscheinungsbild und Inhalte, daher möchte ich mich auf etwas bestimmtes Hervorzuhebendes nicht festlegen. |
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| Haben Sie Lieblingskünstler bei mygall? Machen Sie ruhig ein wenig Werbung! |
| Sowohl die Vielfalt des Angebotes als auch das Niveau sind sehr hoch und es fällt mir schwer, einzelne Künstler im Besonderen zu nennen.
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| Welche Tipps würden Sie anderen Kreativen geben? Für mygall und fürs Künstlerleben? |
Habe mich ein bisschen in ein Zitat von Vincent van Gogh verliebt:
"Die Normalität ist eine gepflasterte Straße; man kann gut darauf gehen - doch es wachsen keine Blumen auf ihr."
Lässt sich wunderbar auf das Künstlerleben übertragen... vielleicht sogar auf eine Erfolg versprechende mygall-Teilnahme.
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| Wie promoten Sie Ihre mygall-Galerie? |
Ich habe auf meiner Homepage eine eigene Shop-Site eingerichtet.
Unter anderem findet sich hier auch ein mygall-Fenster. |
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| Irgendwelche Pläne für die nächsten Jahre? |
Möglichst viele interessante neue Bilder kreieren. Ausstellungen (on- wie offline) machen.
Neue Freunde meiner Kunst gewinnen...und natürlich auch etwas verkaufen.
Weiterkommen! |
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| Danke! |